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Ich & Earl & das sterbende Mädchen - Jesse Andrews [Rezension]








Preis: 14,99€
Einband: Gebunden
Seitenanzahl: 304
Meine Wertung: 3/6 Monster
Reihe: Nein
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453267848
Will ich: Amazon

Ein Junge, der Filme dreht. Ein Mädchen, das stirbt. Eine Geschichte, die einen nicht mehr loslässt

Was Greg mag: sich in der Schule so unauffällig zu verhalten, dass er nahezu unsichtbar wird. Gelegentlich mit seinem Freund Earl einen Film zu drehen. Seine Ruhe. Was er nicht mag: die Idee seiner Mutter, der todkranken Rachel beizustehen. Womit er nicht gerechnet hat: Rachel selbst, die keinen braucht, der sie bemitleidet, und die ihre ganz eigene Vorstellung von jenen Tagen hat, die ihre letzten sein könnten …

Die Taktik des siebzehnjährigen Greg ist ganz klar: Sich möglichst aus allem raushalten, so übersteht man die Highschool-Jahre am besten, ohne in irgendeiner unliebsamen Clique zu stranden. Einzig mit dem zynischen Earl ist Greg befreundet – wobei »befreundet« es nicht ganz trifft. Earl und er haben vielmehr ein gemeinsames Projekt. Sie drehen Filme, in denen sie den Klassikern der Filmgeschichte nacheifern. Als Gregs Sandkastenfreundin Rachel an Leukämie erkrankt und Greg sich »um sie kümmern« soll, sieht er nur eine Chance, dem Auftrag nachzukommen und gleichzeitig seinen Prinzipien treu zu bleiben: Greg und Earl drehen einen Film für Rachel. Und irgendwann währenddessen kommt Greg dann doch aus der sicheren Distanz hinter der Kamera hervor und nimmt von Rachel Abschied …
Cover

Mich hat das Cover total angesprochen. Farblich top und wirklich ein echter Hingucker im Regal.

Charaktere

So wirklich viel konnte ich nicht mit Rachel, Greg oder Earl anfangen. Da ich es bei solch Büchern mit einer eher tieferen Thematik gewohnt bin sehr viel mehr als nur das grundlegende zu erfahre. Eben das Rachel Krebs hat und etwas komisch ist. Das Greg sich möglichst unauffällig verhält und Filme dreht und das Earl zynisch ist, aus schwierigeren Verhältnissen stammt und er mit Greg Filme dreht. Klar man erfährt noch so ein bisschen was über die Familie aber so wirklich die Gedanken (außer die von Greg) der anderen erfährt man nicht so viel. 

Der erste Satz

"Ich habe keine Ahnung, wie ich dieses bescheuerte Buch schreiben soll."

Story

Den Schreibstil des Autors finde ich aber total genial. Echt cool, lässig und locker. Es lässt sie auch total gut und flüssig Lesen.
Trotzdem konnte ich mich mit der Geschichte echt gut anfreunden, es gibt Stellen die wirklich sehr amüsant sind und ich mich vor lachen gar nicht mehr ein gekriegt habe. Das tolle ist auch das die Geschichte eben genau das gegenteil von manch anderen "Krebs Büchern" ist. Wie z.B bei dem Buch "Das Schicksal ist ein mieser Verräter"da ist alles so tiefgründig, poetisch und wunderschön, total berührend und ich musste bei dem Buch auch Weinen. Aber "Ich und Earl und das sterbende Mädchen" war einfach total anders das komplette gegenteil. Es war wirklich vulgär und auch ein klein bisschen pervers an manchen Stellen aber ich finde das hat aber schon zu Gerg gepasst und auch zur Geschichte weil Gerg vieles vergleicht mit eben solchen Sachen die man so gar nicht gewöhnt ist aus solch Büchern. Es war auch irgendwie Real würde ich mal sagen, denn ich glaube das so mancher Jugendliche tickt (nicht jeder) so vom Kopf her. Alles in einem, das Buch hat mir mittelmäßig gefallen.
"Ich und Earl und das sterbende Mädchen" ist eine mittelmäßige Geschichte, die sich dadurch bewährt das sie so anders ist. Ein toller Schreibstil mit Humor und Spaß beim Lesen. Ein Buch, das man lesen sollte wenn man mal etwas anders will als diese ganz "gewöhnlichen" "Krebs Bücher".
3/5 Monster

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