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Unsterblich Tor der Dämmerung - Julie Kagawa [Rezension]





Preis: 16,99 € 
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 608
Originaltitel: The Immortal Rules
Meine Wertung: 4/5 Monster
Reihe: Blood of Eden
Band: 1/3
Verlag: Heyne
Kaufen: Amazon


Nur sie kann die Menschheit retten

Unsere Welt ist in Dunkelheit getaucht. Die Menschen sind zu Gefangenen geworden. Nur wer sich an die Regeln hält, hat eine Chance zu überleben. Doch die junge Allison will sich nicht mehr an diese Regeln halten. Sie fordert das Schicksal heraus und lehnt sich gegen ihre Unterdrücker auf – mit ungeahnten Folgen.
Grenzen, Mauern und Verbote gehören zum Alltag der 17-jährigen Allison, seit sie denken kann. Denn sie wächst in einer Stadt auf, in der die Menschen von den Vampiren regiert werden, grausamen Fürsten der Nacht. Sie haben sich eine Luxuscity errichtet und lassen ihre Gefangenen, die ihnen regelmäßig Blutzoll schulden, für sich schuften. Jeder kleinste Verstoß gegen die Regeln wird geahndet, und Allison erfährt schon früh, dass ihr Leben nicht viel wert ist. Als sie vor die Wahl gestellt wird, zu sterben oder ihren Unterdrückern gleich zu werden, entscheidet sie sich für den Weg der Unsterblichkeit – und hoff t, nun endlich unangreifbar zu sein. Doch vor den Toren der festungsartig abgeriegelten Stadt lauert etwas, vor dem sich sogar die Vampire fürchten …

Als ich das Buch zum ersten mal in der Buchhandlung gesehen habe, dachte ich das dieses Buch hundert pro genial wird und die volle Punktzahl bekommt. Leider wurde meine vermutung nicht ganz so wie gedacht. Ich hatte hohe Erwartungen und außerdem war die Geschichte total anders als ich gedacht hatte. Aber das war nicht der Grund warum es nicht eines dieser "Ich-sehe-dich-an-und-weiß-ich-werde-dich-lieben-Buch" war, ganz im gegenteil ich mag es wenn Bücher anders sind als man erwartet hat. Aber erstmal zum Anfang.

Die Geschichte spielt in der Zukunft, Vampire haben nach einer schweren Epedemie die Herrschaft an sich gerissen. Die Menschen sind ihre Nahrung, Sklaven und Untertanen. Wer überleben will hält sich an die Regeln der Vampire. Die Protagonistin Allie lebt in der Vampirstadt New Covington und muss sich dort als unregestrierte ihr überleben sichern. Die Idee gefällt mir richtig gut und auch die Charaktere habe ich von der ersten Minute in mein Herz geschlossen. Allie ist eine kämpfernatur, dickköpfig und lässt sich nur selten etwas sagen. Sie ist nicht unbedingt das nette und naive Mädchen von neben an aber hinter ihrer harten Schale steckt doch ein weicher Kern. Das merkt man spätestens dann wenn sie auf Zeke trifft. Zeke ist nett, hilfsbereit und lässt niemals jemanden im Stich. Er ist großartig und er hat dieses gewisse etwas das ich total bei Charakteren liebe, wenn ihr das Buch lest versteht ihr was ich meine. Und umm...Zeke und Allie sind einfach die perfekte Traumkombination.

Zu ihrem Schöpfer Kanin konnte ich leider keinen tieferen bezug aufbauen weil man einfach zu wenig über ihn erfährt. Natürlich wird das wichtigste über ihn erzählt aber leider fehlt der emotionale bezug zu ihm. Trotzdem find eich das er ein schnike Kerl ist und das ganz klar weil er Allie die wahl zwischen Leben und Tod gelassen hat. Dieser Aspekt hat mich besonders überrascht, weil ich gar nicht wusste das ihr die Wahl gelassen wird. Allgemein finde ich es zur Abwechslung gut das diese Vampire "normal" sind, soll heißen sie sind nicht mit irgendwelchen glitzereffekten oder anderen magischen fähigkeiten getunt. Sie brauchen Menschen blut, können bei Sonnelicht sterben, sind stark, schnell und müssen tagsüber schlafen und sie sind natürlich Unsterblich. Es ist zwar Fantasy aber doch realitäts nah gehalten. Natürlich gibts auch wieder die Typischen Vampir Szenen, wie z.B möglichst gemein zu der Person sein die man mag weil man sie ja vor sich schützen will oder der klassiker: "Ich trinke dein Blut und kann nicht auf hören weil ich so durstig bin aber ich liebe dich doch". Aber ich empfand diese Szenen nicht als nervig oder störend. Die Geschichte fand ich auch nicht Vorhersehbar bis auf den Punkt an dem sie wählen muss, natürlich entscheidet sie sich für ein Leben als Vampir! Was wäre denn dann auf den restlichen 500 Seiten?! 

Szenen die ich richtig gerne mochte waren die Aktionreichen, spannenden und oft blutigen. Aber auch die Szenen mit Allie und Zeke zusammen, ihre Gespräche und das ganze drum herum. Das Finale mochte ich auch gerne es war richtig gut. Die meisten Szenen enden oft blutig und die Wunden müssen natürlich geheilt werden. Allie kann mit ihrem Speichel wunden heilen und da stell ich mir doch die Frage: Warum heilt sie nicht einfach die Wunde eines Menschen mit ihrem super Speichel?! Wenigstens dann wenn der Mensch weiß wer sie ist. Diesen Afekt der Geschichte fand ich nicht so gut und auch aus anderen Momenten der Geschichte hätte man mehr machen können. Vielleicht noch mehr Fokus auf die Epedemie legen können oder noch ein paar mehr Geheimnisse auf kommen lassen. Aber im großen und ganzen hat mir die Geschichte sehr gut gefallen und ich hatte meinen Spaß beim lesen. Es gibt kleinigkeiten die mir nicht so zu gesagt haben aber dafür waren die Aktion bepackten und blutigen Szenen, sowie unglaublich tollen Charateren und großartige Momente zwischen Zeke und Allie zum ausgleich da!

Die Geschichte konnte mich trotz kleiner mängel sehr begeistern. Die Charakter sind große klasse, sowie die Aktionreichen Szenen. Die mischung aus Fantasy und Dystopie ist sehr gut getroffen und auch das Setting ist perfekt. Ich freue mich auf jeden fall auf mehr Allie und natürlich Zeke!

4/5 Monster

1 Kommentar:

  1. Hallo Miri,

    ich bin Leserin NR. 100, das wollte ich bloß kurz loswerden :-P. Sehr schicker Blog!

    LG
    Anja

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