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Killing Butterflies - M. Anjelais [Rezension]





Preis: 16,99 € 
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 368
Originaltitel: Killing Butterflies
Meine Wertung: 4/5 Sterne 
Reihe: -
Band: 1/1
Verlag:  Chicken House
Kaufen: Amazon





Sphinx und Cadence kennen sich seit frühester Kindheit und wachsen fast wie Geschwister auf. Sie – freundlich, aufgeschlossen, ganz normal. Er – charismatisch, attraktiv, extrem begabt. Sie öffnet Herzen. Er tötet Schmetterlinge. Sie ist arglos, er gefährlich. Und doch kommen beide nicht voneinander los.
Mir gefällt das Cover wirklich sehr gut, es sieht nicht nur toll aus sondern hat auch eine tiefergehhende Bedeutung, die man in der Geschichte erfährt.
Sarah und Leigh sind schon seit ihrer Kindheit beste Freundinnen. Sie haben eine genaue Vorstellung ihrer Zukunft in der ihre Kinder eine große Rolle spielen. Sarah soll eine Tochter bekommen, die sie Sphinx nennen möchte und Leigh soll einen Jungen namens Cadence bekommen. Die beiden sollen fast wie Geschwister aufwachsen, beste Freunde werden und später heiraten. Zu beginn läuft alles wie geplant, doch können zwei so unterschiedliche Seelen wirklich für einander bestimmt sein...

Die Geschichte wird aus der Sicht von Shpinx erzählt. Während sie ruhig, unscheinbar, schüchtern und wenig Kontaktfreudig ist, versetzte der charismatische Cadence schon von klein auf die Menschen mit seinen ausergewöhlich stark ausgeprägten Begabungen und seinem Aussehen. Shpinx hält sich lieber im Hintergrund und Cadence nimmt gerne das Ruder in die Hand. Er war im gegensatz zu Sphinx die noch klammernd an ihrer Mutter hing ein unabhängiges Kind, das stets bekommt was es will. Doch etwas verbirgt sich in Cadence, etwas dunkles und gefährliches, etwas das Sphinx an ihn bindet und die beiden nicht voneinander los lässt.
Ich habe mich von der Geschichte mitreißen lassen und konnte mich nicht von ihr lösen. Die Worte die, die Autorin benutzt sind mit bedacht gewählt und ließen mich tief in die Geschichte sinken. Ich finde das Buch umfasst eine weite Spanne von Themen, mit denen man sich in Ruhe und Umsicht befassen sollte. Die Geschichte regt zum Denken an und wenn man sich viel mit der Geschichte beschäftigt, erkennt man die Tiefe der Geschichte und liest zwischen den Zeilen.

Man beginnt im laufe der Geschichte einiges hinein zu interpretieren und bekommt es mit Themen wie; Leben, Tod, Liebe, Erwachsenwerden, Angst, Manipulation etc. zu tun. Man fängt an sich mit Fragen wie; "Wie weit geht Manupulation um einen Menschen zu 'besitzen'?" auseinander zu setzten. Man erkennt die verschiedenen Facetten der Geschichte und lässt sich aus einem Strudel von Emotionen und Gefühlen mitreißen.
Mich Persönlich hat die Geschichte tief berührt, schockiert, glücklich und gleichzeitig traurig gemacht, auch Wiedererkennung in manchen Situationen hat mir die Geschichte geschenkt. Sie hat mich außerdem auf verschiedene Dinge einen neuen Blickwinkel entwickeln lassen. Die Autorin hat mich mit diesesm wirklich außergwöhnlichen Buch tief fasziniert und wenn man bedenkt wie jung die Autorin ist und das ihr Debut ist, hat sie mit "Killing Butterflies" eine wunderschöne und schockierende Geschichte zu gleich geschaffen.

Ein Sprichwort, das wie ich finde perfekt zum Buch passt und ich noch gerne hinzufügen möchte ist:
"Nicht alles was glänzt ist gleich Gold."

Tief fasziniert, unglaublich nah und zugleich schockiert hat mich "Killing Butterfies" in seiner Einzigartigkeit zurück gelassen. Ein wunderbares Buch mit tiefe, das ich jedem empfehlen kann!

Kommentare:

  1. Hey :-)
    das Buch landet schon mal auf meiner Wunschliste. Es klingt echt interessant und schöne Rezension :-)
    Liebe Grüße,
    Fiorella

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